Traurige Nachricht
Posted on February 22, 2010
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Am letzten Freitag verstarb völlig unerwartet unser Freund Christian “Kicker” Schäfer. Auf den Webseiten des Lüner SV Fußball haben wir ein Kondolenzbuch für ihn eingerichtet.
Die Beerdigung findet am 26. Februar um 11:00 Uhr auf dem Kommunalfriedhof, Lünen-Altlünen statt.
Machs Gut Kicker!
Datenräuber
Posted on February 5, 2010
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In Sachen Steuerstreit mit den Schweizer Eidgenossen fehlt mir zurzeit ein wichtiger Diskussionspunkt. Wie kann es eigentlich sein, dass so eine tolle Bank wie die Credit Suisse nicht in der Lage ist ihre Daten zu schützen? Vielleicht hätte man in der Vergangenheit weniger Boni zahlen sollen und das gesparte Geld besser in IT-Sicherheit investiert. Zugegeben, hinterher ist man immer schlauer. Vielleicht sogar in der Schweiz.
Ich werde nach dieser Geschichte meine Steuern auf jeden Fall nicht mehr in der Schweiz hinterziehen ![]()
Farmville: Wie bekomme ich einen zweiten Hühnerstall?
Posted on December 3, 2009
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Seit Juni spielen ungefähr 65 Millionen Menschen Farmville. Das Spielprinzip ist definitiv nichts neues. Im Gegenteil, es ist uralt. Trotzdem oder vielleicht sogar deshalb, macht Farmville eine Menge Spaß. Zum Thema:
Eigentlich erlauben die Spieleentwickler von Zynga jedem Spieler nur einen Hühnerstall. Allerdings gibt es einen Weg diese Restriktion zu umgehen.
Der Trick mit dem zweiten Hühnerstall
- Bei Facebook einloggen und die Life-Meldungen auf der Startseite anzeigen lassen.
- Danach einen zweiten Tab öffnen und Farmville starten.
- Alle Hühner aus einem bereits vorhandenen Stall entfernen.
- Den alten Stall verkaufen
- Jetzt gehen wir zum Markt und öffnen das Fenster “Buildings/For Animals”. Es müsste jetzt genau ein Hühnerstall zum Verkauf stehen. Noch nicht kaufen. Einfach den Tab verlassen.
- Jetzt brauchen wir Glück und/oder Zeit. Wir wechseln auf die Facebook Startseite und warten darauf, dass einer unserer Nachbarn ein “Mystery Egg” findet. Sobald ein Ei gefunden wird, öffnen wir es in einem neuen Tab. Nur öffnen! Auf keinen Fall OK anklicken!
- Jetzt gehen wir zurück zum Markt und kaufen den Hühnerstall für 5.000 Münzen.
- Den neuen Hühnerstall auf der Farm aufstellen.
- Jetzt einmal die Seite neu laden. Danach haben wir einen Hühnerstall erfolgreich aufgebaut und - Überraschung - einen zweiten Stall in der Geschenkbox.
- Jetzt müssen wir nur noch den zweiten Stall aufbauen.
Das wars
UPDATE: Der Trick funktioniert seit dem Freitags-Update vom 11. Dezember nicht mehr. Der zweite Stall kann nicht mehr aufgebaut werden. Bereits aufgestellte Ställe funktionieren nach wie vor einwandfrei.
Agile Projekte brauchen sinnvolle Spielregeln
Posted on November 20, 2009
Filed Under Projektmanagement | 3 Comments
In diesem Artikel möchte ich eine Grundvoraussetzung für agile Projekte vorstellen.
Sinnvolle und auf Kooperation ausgerichtete Spielregeln.
Dazu möchte ich kurz auf einen meiner letzten Beiträge zurückgreifen. In diesem ging es um das Thema kooperative Strategien in Projekten. Eine auf Kooperation aufgebaute Strategie kann in bestimmten Situationen sehr hilfreich sein. In anderen Situationen ist sie es definitiv nicht.
Wer erfolgreich sein möchte, muss sowohl kooperative als auch un-kooperative Strategien beherrschen. Flexibilität ist also Trumpf. Aber dies nur am Rande.
Im genannten Beitrag wurde aber ebenfalls festgestellt, dass kooperative Strategien vorzuziehen sind. In einem kooperativen Umfeld fällt nämlich vieles leichtes. Außerdem sind die Projektergebnisse für alle Beteiligten in Summe besser. Der sinnvolle Einsatz einer kooperativen Strategie hängt sehr stark vom Projektumfeld und seinen Regeln ab. Diese Regeln, nennen wir sie ruhig Spielregeln, kann man jederzeit im eigenen Sinne verändern und gestalten, wenn man sich bewusst wird, wie sie funktionieren.
Zunächst ist es aber wichtig festzustellen, welche Regeln es überhaupt gibt und wie sie eingesetzt werden. Hierzu lest bitte die nachfolgende Geschichte. Ihr findet sie an vielen Stellen im Internet. Ich weiß leider nicht wer der ursprüngliche Autor ist.
Die Geschichte handelt von einem Experiment, das angeblich von einer Reihe bekannter Wissenschaftler durchgeführt wurde. Das Experiment diente dazu, mehr über die Teamfähigkeit von Affen herauszufinden. Der Aufbau des Experimentes war sehr einfach. In einem Käfig befanden sich fünf Affen und eine Leiter. Auf dieser Leiter platzierten die Wissenschaftler ganz oben einige Bananen.

In dem Moment wo die Affen die Bananen gesehen hatten, versuchten sie sie zu erreichen. Doch sobald ein Affe die Leiter bestieg wurden die anderen vier von oben mit kaltem Wasser bespritzt. Durch das Geschrei aufgeschreckt, lies auch der Affe auf der Leiter von seinem Vorhaben ab.

Den Affen wurde sehr schnell bewusst, dass sie sehr nass werden würden, sobald einer aus ihrer Gruppe versuchte an die Bananen zu gelangen. Aus diesem Grund begann man jedweden Versuch eines Gruppenmitglied dies zu tun zu unterbinden. Wie? Ganz einfach: Man schlug ihn grün und blau.

Nach mehreren Prügeleien dieser Art verging auch dem letzten Affen die Lust an die Bananen zu gelangen. Die Gruppe hatte sich daran gewöhnt, dass die leckeren Dinger unerreichbar bleiben würden.
Jetzt veränderten die Wissenschaftler den Aufbau des Experiments. Man stellte das Wasser ab und tauschte einen der Affen aus. Der neue Affe versuchte sofort an die Bananen zu gelangen. Was ihm schlecht bekam, denn er wurde sofort von den anderen Affen angegriffen und verprügelt. Das neue Gruppenmitglied versuchte es noch einige weitere Male; immer mit dem selben Ergebnis. Schließlich beendete er seine Versuche an die Bananen zu gelangen. Den Grund für die Prügel kannte er jedoch nicht.
Nun wurde ein weiterer der ursprünglichen Affen ausgetauscht. Dem Neuen erging es ähnlich seinem Vorgänger und er wurde mehrmals verprügelt. Sein Vorgänger prügelte übrigens fleißig mit obwohl er eigentlich nicht wusste warum er dies tat.
Im Zuge des Experimentes tauschte man dann alle Affen nach und nach aus mit; immer dem selben Ergebnis. Alle Neuankömmlinge wurden verprügelt und die jeweiligen Vorgänger prügelten mit. Am Ende befanden sich fünf Affen in dem Käfig, die niemals mit kaltem Wasser bespritzt wurden. Nichts desto trotz unternahm keiner von ihnen den Versuch an die Bananen zu gelangen.

Nun können Affen ja nun mal nicht reden. Doch wenn sie es könnten, hätte sie die Frage, warum sie jeden verprügeln, der versuchen würde an die Bananen gelangen, sicherlich wie folgt beantwortet …
“Keine Ahnung! Das macht man hier eben so!”
So weit so gut. Ich glaube nicht, dass es dieses Experiment jemals gegeben hat. Dennoch zeigt es sehr schön, wie oft wir im Leben Dinge einfach hinnehmen, anstatt sie zu hinterfragen. Genau so verhält es sich mit den Spielregeln im Projekt. Ab einem bestimmten Punkt werden Regeln nicht mehr hinterfragt. Egal wie gut sie zur aktuellen Situation passen oder nicht.
Wenn wir heute der Meinung sind, dass agile Methoden für Projekte sinnvoll sind, dann gilt dies insbesondere für die Projektspielregeln. Sind diese festgefahren und werden nicht mehr hinterfragt, kann man sich alle anderen agilen Methoden getrost schenken.
Aus meiner Sicht ist es unerlässlich, sich jederzeit der bestehenden Regeln bewußt zu sein und sie regelmäßig zu hinterfragen. Nur so bin ich in der Lage ein kooperatives Umfeld zu schaffen, in dem ich dann mit agilen Methoden weiterarbeiten kann.
Zuletzt noch einmal die Moral von der Geschichte:
Regeln können und müssen jederzeit hinterfragt werden. Wer das nicht tut und stattdessen dumme Antworten sang und klanglos akzeptiert, ist selber schuld und wird nie an die Bananen gelangen.
Ein kleines Rätsel für (schlaue) Projektmanager
Posted on October 16, 2009
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Anbei ein kleines Rätsel. Nur ungefähr zwei Prozent der Weltbevölkerung sind in der Lage es zu lösen!
- Es gibt 5 Häuser mit je einer anderen Farbe.
- In jedem Haus wohnt eine Person mit einer anderen Rolle in einem Projekt.
- Jeder Hausbewohner bevorzugt eine bestimmte Programmiersprache, liest eine bestimmte Fachzeitschrift und hält ein bestimmtes Haustier.
- Keine der 5 Personen benutzt die gleiche Programmiersprache, liest die gleiche Zeitschrift oder hält das gleiche Tier wie seine Nachbarn.
Ansonsten gibt es noch die folgenden Hinweise:
- Der Architekt lebt im roten Haus.
- Der Projektleiter hält einen Hund.
- Der Tester programmiert in C.
- Das grüne Haus steht direkt links neben dem weißen Haus.
- Der Besitzer des grünen Hauses programmiert in Java.
- Die Person, die IX liest, hält einen Vogel.
- Der Mann, der im mittleren Haus wohnt, programmiert in Ruby.
- Der Besitzer des gelben Hauses liest das Java-Magazin.
- Der Analyst wohnt im 1. Haus.
- Der Leser des Manager Magazins wohnt neben dem, der eine Katze hält.
- Der Mann, der ein Pferd hält, wohnt neben dem, der das Java-Magazin liest.
- Der Leser des Java Spektrums programmiert in Perl.
- Der Analyst wohnt neben dem blauen Haus.
- Der Entwickler liest die Computerwoche.
- Der Leser des Manager Magazins hat einen Nachbarn, der in Fortran programmiert.
Die Frage lautet: Wem gehört der Fisch? Viel Spaß
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Tags: Rätsel
Ich kaufe ein M
Posted on October 15, 2009
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Eigentlich dachte ich es wäre nur eine Kleinigkeit. Die Taste “M” von meinem MacBook war defekt. Die schwarze Abdeckung der Taste war an einer Seite gebrochen und kippte ab und zu nach oben weg. Ansonsten funktionierte die Taste ganz wunderbar.
Ich fuhr also in den nächsten Gravis Store und fragte nach einem neuen “M”. Die Antwort lautete: “Gibt es nicht einzeln. Sie müssen eine neue Tastatur kaufen!”. Inclusive Trackpad sollte die ganze Aktion mehr als 300 Euro kosten. Apples Servicepolitik ist wirklich ne Wucht.
Zum Glück gibt es ja Ebay. Dort fand ich jemanden der einem gerne mal ein “M”, “E” oder sogar ein “O” verkauft. Falls ihr mal ein ähnliches Problem habt, sagt mir Bescheid oder wendet euch an Schlemihl!
Null Toleranz!
Posted on October 14, 2009
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In den USA hat ein sechsjähriger Junge sein Pfadfinder-Essbesteck mit in die Schule gebracht. Deshalb soll er jetzt für 45 Tage in eine Besserungsanstalt. Ein Essbesteck könnte schließlich als Waffe verwendet werden. Man nennt so etwas in den USA übrigens “Zero Tolerance Policy”. Schön dass diese Politik auch schon für kleine Kinder gilt.
Eigentlich hat der kleine Zachary aber noch Glück gehabt. Erst im Jahr 2005 hat der Oberste Gerichtshof der USA im Fall Roper gegen Simmons nämlich entschieden, dass Hinrichtungen von Minderjährigen gegen die Verfassung verstoßen.
Meine Güte
P.S. Falls ihr den Kleinen unterstützen wollt, schreibt eine E-Mail an: HelpZachary@yahoo.com
P.P.S. Auch oder gerade wegen dieses Falls lesenswert: The Nine – Inside the secret world of the Supreme Court von Jeffrey Tobin.
Friedensnobelpreis 2009
Posted on October 11, 2009
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2009 ist schon ein verrücktes Jahr. Ich war ziemlich baff als ich im Radio hörte, wer dieses Jahr den Friedensnobelpreis erhalten soll. Ganz verstehen kann ich es immer noch nicht. Scheinbar bin ich mit meiner Verwunderung aber nicht ganz alleine. Ich glaube der wahre Grund für diese Entscheidung liegt weniger in der Person Barack Obama. Vielmehr hat er diesen Preis seinem Vorgänger zu verdanken, Dschordsch Dabbeljuh Busch.
Die Entscheidung aus Stockholm zeigt deutlich wir sehr dieser Präsident das Verhältnis zwischen den USA, Europa und nicht zuletzt dem Rest der Welt zerrüttet hat. Sie ist ein Denkzettel für die selbstherrliche und menschenverachtende Politik der Regierung Bush in den letzten acht Jahren. Mehr nicht!
Ich hätte mich über einen anderen Preisträger mehr gefreut. Barack Obama wahrscheinlich auch!
Russland-Deutschland 0:1
Posted on October 10, 2009
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Mal Ährlich!
Die Russen haben uns die zweite Halbzeit klar dominiert und mindestens einen glasklaren Elfer nicht bekommen. Was titelt die Deutsche Sport-Presse?
- Geschafft! DFB-Team dank Adler und Klose in Südafrika (sport1.de)
- Die Löw-Elf fliegt dank Adler und Klose ans Kap (kicker.de)
Mein Schlagzeile lautet: Super Adler und vielen Dank Schiri (jenswagener.de)
Wenn ich Russe wär, hätt ich getz sonnen Hals! Hoffentlich schafft ihrs noch ![]()
Immer auf die Kleinen?
Posted on October 4, 2009
Filed Under Fußball, Privat | 4 Comments
Prima Sache! Schalke hat ne Menge Schulden und wer muss gehen? Der Hausmeister. Da wird mit Millionen gespielt und wenn es eng wird schmeißt man langjährige Mitarbeiter raus, deren Gehälter kaum mit denen der Spieler vergleichbar sind. Es würde mich mal interessieren wie groß das Einsparungspotential gewesen ist. Ein bisschen Solidarität seitens der Profiabteilung hätte da nicht schaden können.
Die finanzielle Gerüchteküche wird anscheinend von Stephen Schechter kräftig angeheizt. Sehr gute Hintergrundinformationen zu diesem Herrn und seinem Investmentmodell findet man in der Studie Alternative Finanzierungsmöglichkeiten für Fußballvereine … von Jens Geissler.
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